Rebenflüsterer Roman Niewodniczanski (Stern) setzt mit seiner sensationellen Riesling-Kollektion auch im Super-Jahrgang 2009, der von Weinkennern als wahrscheinlich bester Weißwein-Jahrgang der letzten Jahrzehnte bezeichnet wird, eine hohe Messlatte. Seine großartigen Grand Crus von der Saar gehören mit ihrer opulenten Rieslingfrucht und mineralischen Finesse zu den besten Weinen Deutschlands und tragen maßgeblich zur weltweit beginnenden, längst überfälligen Riesling-Renaissance bei. Weine ERSTER LAGE aus den besten Weinbergen Deutschlands sind per se Weine mit wiedererkennbarem Terroir. Die hochwertigsten Terroirs sind parzellengenau abgegrenzt und werden individuell vinifiziert, um das spezielle, einzigartige Geschmacksprofil im Wein zu bewahren. Auch Wawern liegt im Talgrund einer alten Saarschleife, ein wenig vom heutigen Fluss- bzw. Kanalbett entfernt. Direkt hinter dem Ort beginnt ein ausgedehnter Südhang, bedeckt von Weingärten, die sich bis zum Hardtwald hinaufziehen. In den fabelhaften Steillagen von Wawern liegen historisch gesehen die ältesten Weinberge der Saar. Die besten Parzellen liegen im Goldberg mit roten, eisenreichen Schieferverwitterungsböden.
19/20 Punkte Weinwisser
WEINWISSER – Ausgabe 10/2010
Unter dem Titel „Renaissance des alten Saar-Rieslings“ schwärmt der Weinwisser von den Weinen des Weingutes Van Volxen:
„Roman Niewodniczanski („Sie können Niwo zu mir sagen“) hat noch immer das Feuer und den Enthusiasmus seiner Anfangsjahre. Bevor der hochgewachsene Saarwinzer auf dem Wiltinger Edelweingut seine 2009er zur hurtigen Probe ausschenkt, zeigt er uns auf dem Laptop alte Dokumente, die den Stil der Saarweine von vor 80 bis 120 Jahren beschreiben. Demnach waren Leichtigkeit, Feinheit und Bekömmlichkeit die allseits geschätzten Tugenden der Rieslinge von Mosel, Saar und Ruwer. Das ist genau der Stil, den Niwo auf van Volxem zu neuem Leben erwecken will: nicht mit trockenen, zu mit edelsüssen (die sind an der Saar zum Glück unvermeidbar), sondern mit leichten, feinherben Weinen....
... Allen Riesling-Freunden sei aber dringend geraten, die grossen Rieslinge von van Volxem weit weg zu legen, weil sie jung nicht annähernd so fein, entspannt und vielschichtig sind wie gereift. Man kann sich über die Jahre ja zunächst mit den nur vermeintlich „einfacheren“ Rieslingen („Schiefer“, „Saar“, „Alte Reben“) vergnügen und von den Crus pro Jahr eine Flasche probieren – vorausgesetzt natürlich, man geizt nicht beim Kauf.“
|