Das Gut Dr. Loosen verfügt über hervorragende Weingärten in den renommiertesten Gemeinden der Mittelmosel: Graach, Wehlen, Bernkastel, Erden und Ürzig. Ernst Loosen baut neben Riesling ein klein wenig Müller-Thurgau an. Zu 98% sind seine Weinberge mit wurzelechten Reben bepflanzt, deren durchschnittliches Alter 60 Jahre beträgt. Im Keller setzt Bernhard Schug die Vorgaben seines Chefs um: langsame Vergärung ohne Reinzuchthefen; keinerlei Schönung und vor allem so wenig Bewegung wie möglich. „Blauschiefer“ - dieser Wein wird aus den Lagen erzeugt, die in der preußischen Lagenkarte nicht als erste Lagen ausgewiesen sind, aber den charakteristischen Blauschiefer-Boden besitzen. Der Blauschiefer Riesling wird immer trocken ausgebaut und als Gutsriesling ohne Lagennamen vermarktet. Hierbei steht die Idee im Vordergrund, einen klassisch, trockenen Riesling zu erzeugen, der das Terroir der Mosel reflektiert.
„Der 2011 Blauschiefer Riesling, trocken, besticht durch seine klare, hellgelb-strahlende Farbe mit noch grünlichen Reflexen. Die Viskosität ist eher leicht. Das intensive und frische Aroma erinnert an gelbe Äpfel, Pfirsiche, Zitrus und Aprikose. Auch eine Würzigkeit und Mineralität ist in der Nase wahrnehmbar. Am Gaumen besticht er durch eine knackige Säure, Aromen von Weinberg-Pfirsichen und Zitrusfrüchten, sowie Noten von weißem Pfeffer. Alkohol, Säure und Frucht sind gut ausbalanciert und der Nachhall ist lange spürbar. Ein Wein mit mittlerem Körper, der sowohl als Solist wie auch als Essensbegleiter geeignet ist.“
3-Sterne-Bewertung (= sehr gut) im Wettbewerb "Bester Weinhändler Deutschlands 2012" der Fachzeitschrift Selection.
Der Weinguide Gault Millau ernannte Ernst Loosen zum „Winzer des Jahres 2001“. Im Jahr 2012 erhielt das Weingut „4 Trauben – Deutsche Spitze“. Ernst Loosen: „Mein Ziel besteht darin, Weine zu produzieren, die konzentriert und komplex sind und ihren Ursprung wiederspiegeln“. Kaum ein Winzer hat dieses Ziel mit der Konsequenz verfolgt wie eben Ernst Loosen, aber auch kaum ein anderer Winzer kann dabei auf eine derartige Vielzahl von Weinbergen in absoluten Spitzenlagen zurückgreifen.“
Wine International: „Winemaker of the year“ (Oktober 2005)
Das Weinmagazin Decanter: kürte Ernst Loosen zum “Man of the year” (2005) „If brand Germany has made great strides in recent years to reclaim its image as a source of quality wines it is, in large part, due to Loosen. An articulate and enthusiastic promoter of Riesling, Loosen first came to public notice with his wines he made in the Mosel. Since then, he has expanded his operations into Pfalz, where he makes wines under the JL Wolf label, and further afield, in a co-venture with Washington State’s Chateau Ste Michelle named Eroica, widely regarded as the US’s finest Riesling. Where he leads, others follow.“ (2005) „Ernie Loosen hat die Mosel und ihre Rieslinge mit einem Paukenschlag ins 21. Jahrhundert befördert. Er denkt in solch internationalen Dimensionen, wie es nur wenige andere deutsche Winzer getan haben.“ – Hugh Johnson (2005) „Ernie Loosen hat im Alleingang den deutschen Wein auf die Weltbühne und ins 21. Jahrhundert gebracht. Erreicht hat er dies mit einer Mischung aus Respektlosigkeit / Pietätlosigkeit, unermüdlichem Reisen sowie einem kompromisslosen Qualitätsanspruch.“ – Jancis Robinson (2005)
Das Weinmagazin Wine + Spirits: kürte Ernst Loosen als “Einer der 50 einflussreichsten Winzer der Welt“ (2004)
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