Wenn Peter Sissek, der Schöpfer des legendären Pingus (100 Pkt. Robert Parker – JG 2004) als Miteigentümer und spiritus rector ein neues Erfolgsprojekt startet, sucht der ambitionierte Weinmacher die außergewöhnliche Herausforderung. Schlagartig bekannt wurde Quinta Sardonia als in der Ausgabe 11/2005 der spanischen Gourmetzeitschrift "Sobremesa" über die alljährliche Verkostung der besten spanischen und portugiesischen Weine aus den Anbaugebieten Ribera del Duero und Douro berichtet wurde und der 2003er Quinta Sardonia sensationell als überraschender Sieger gefeiert wurde, noch vor Mariano Garcias Meisterwerk Aalto PS 2001. Der aktuelle Jahrgang 2007 bringt eine weitere gewaltige Steigerung. Gemeinsam mit dem erst 28-jährigen französischen Weinmacher Jerôme Bougnaud kann Peter Sissek hier, auf der nur wenige Kilometer ausserhalb der Grenzen der D.O. Ribera del Duero, 400 m vom Fluss Duero entfernt gelegenen Finca, seine ganz persönlichen Vorstellungen von qualitätsorientiertem, zukunftsweisendem Weinbau verwirklichen. Die Weinberge wurden 1999 nach eingehender Analyse parzellenweise mit Tinto Fino (Tempranillo), Merlot, Syrah, Petit Verdot, Malbec und Cabernet Franc bepflanzt und streng biodynamisch bewirtschaftet. Auf den 17 ha Weinbergen finden sich alleine 11 verschiedene Bodentypen, die Exposition der Hänge ist ideal, hinzu kommt ein durch die Höhenlage von 700-800 m relativ kühles Klima. In einer neu errichteten, mit allem nötigen, zeitgemäßen Equipment ausgestatteten Bodega (natürliches Gefälle, Temperaturkontrolle etc.) werden die Weine vinifiziert. Der Ausbau erfolgt für 18 bis 20 Monate in französischen Fässern, wovon alljährlich 70% erneuert werden. Der Erfolg von Quinta Sardonia verdeutlicht, dass großartige Weine bei optimalem Zusammenwirken von Terroir und ambitionierten Weinmachern auch aus jungen Reben entstehen können. In Spanien sind die Weine bereits sehr gesucht, sicherlich auch aufgrund des Engagement von Peter Sissek, der wieder einmal beweist, dass er ein Meister seines Faches ist. Aufgrund der äußerst geringen Erträge gibt es weltweit nur ca. 10.000 Flaschen.
"Tiefes Kirschrot mit violetten Reflexen. In der verführerischen Nase Aromen vollreifer süßer Früchte, leicht rauchige Noten nach frischem Toast und Kaminfeuer, balsamische Süßholznoten, Gewürze (Zimtstange, roter Pfeffer). Am Gaumen extrem saftig und aromatisch, reife konzentrierte Frucht, toller Schmelz, feine Mineralität. Ausgewogen und harmonisch mit feinen Tanninen und bemerkenswert langem und vielschichtigem Nachhall. Eine Klasse für sich!“
René Gabriel bewertet den JG 2005 mit grandiosen 19/20 Punkten und schrieb im Fachmagazin WeinWisser begeistert:
„...Wesentlich teurer kommt mit 650 Franken pro Flasche der L‘ Ermita 2005, Alvaro Palacios Spitzenwein aus dem Priorat, (WW 19/20). Was das Preis-Genuss-Verhältnis anbelangt, zählt ein anderer 19-Punkte-Wein zu den Wein-Wisser-Favoriten: Der Quinta Sardonia von Vinas de la Vega del Duero aus Sardon de Duero. Ein genialer Wein mit dramatischer Aromatik.“
Robert Parker schreibt über den Quita Sardonia:
„Alles was sie sich merken müssen ist Quinta Sardonia - Spaniens nächster Kultwein.“
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