Kann man sich ein schöneres Hochzeitsgeschenk vorstellen als eine Bodega, wenn zwei Wein-Verrückte heiraten? Wohl kaum! Und so entstand nach der Trauung von Javier Alonso und María del Yerro im Jahre 2002 die Bodegas Viñedos Alonso del Yerro. Grund und Boden sind auch seit langer Zeit in Familienbesitz. Ziel war es von Anfang an, einen völlig eigenständigen Spitzen-Wein in der Ribera del Duero zu etablieren. Dazu sicherte man sich die Dienste des Starönologen Stéphane Derenoncourt aus dem Bordeaux. Derenoncourt, von Jancis Robinson jüngst als zweiter Michel Rolland tituliert, war zunächst einfacher Feldarbeiter, bis er sich 1990 bei Château Pavie Macquin seine ersten Sporen als Weinmacher verdienen durfte. Als der an sich schwache 1993er bei Pavie Macquin über alle Erwartungen gut geriet, wurde der Deutsche Stephan Graf Neipperg (Canon-la-Gaffelière) auf Derenoncourt aufmerksam und verplichtete ihn für sein neues Weingut „La Mondotte“. Heute berät Derenoncourt 20 französische Châteaus und neben einigen Italienern wie L'Argentiera eben Alonso del Yerro als einziges spanisches Weingut. Dereroncourt steht bei Alonso del Yerro dem "hauseigenen" Agraringenieur und Önologen Pablo Rubio zur Seite.
Übersetzung der Parker-Beschreibung:
"Der 2007er Alonso del Yerro ist dicht purpurfarben mit einem verführerischen Bouquet verschiedener Gewürze, mineralischen und erdigen Noten sowie Leder- und Brombeeraromen. Medium bis voll am Gaumen offeriert er seine Fruchtvariationen; mit genug Struktur sich noch weitere 2 bis 3 Jahre zu entwickeln wird dieser wohlschmeckende Wein einen Hochgenuss von 2012 bis 2020 bieten."
90+/100 Punkte Parker
2007 Vinedos Alonso del Yerro Alonso del Yerro
Wine Advocate # 189 (Jun 2010) Rating: 90+/100 points Drink 2012 - 2022 "The 2007 Alonso del Yerro is opaque purple in color with an enticing bouquet of spice box, mineral, and earth notes, leather, and blackberry. Medium to full-bodied on the palate with layers of fruit and enough structure to evolve for 2-3 years, this savory effort will offer prime drinking from 2012 to 2022. The current owners purchased this estate in 2002 and hired Stephane Derenoncourt of Bordeaux renown as consultant. The Alonso del Yerro cuvee, made from 100% Tempranillo, typically goes through ML in barrel followed by 12 months sur lie with batonnage in new French oak. The Maria cuvee (also 100% Tempranillo) is fermented in new oak vats, goes through a longer maceration than the Alonso bottling, and is aged in new French oak for 18 months sur lie with batonnage. As a side note, Vinedos Alonso del Yerro has started a new project in neighboring Toro called Paydos. I tasted barrel samples of the first two vintages, 2008 and 2009. They were both exceptional; the 2009, in particular, due to the virtually perfect vintage conditions in Toro."
Übersetzung der Parker-Beschreibung:
"Der 2007er Alonso del Yerro ist dicht purpurfarben mit einem verführerischen Bouquet verschiedener Gewürze, mineralischen und erdigen Noten sowie Leder- und Brombeeraromen. Medium bis voll am Gaumen offeriert er seine Fruchtvariationen; mit genug Struktur sich noch weitere 2 bis 3 Jahre zu entwickeln wird dieser wohlschmeckende Wein einen Hochgenuss von 2012 bis 2020 bieten. Die derzeitigen Besitzer erstanden das Weingut im Jahr 2002 und beschäftigen seitdem Stephane Derenoncourt, einen renommierten Berater. Der Alonso del Yerro, zu 100% hergestellt aus Tempranillo, reift typischerweise für 12 Monate in französischer Eiche. Die Maria Cuvée (ebenfalls 100% Tempranillo) reift in neuen Eichenfässern, durchläuft eine längere Mazeration als der Alonso und wird 18 statt 12 Monate in neuen französischen Eichenfässern gelagert. Kurz zu erwähnen ist, dass Vinedos Alonso del Yerro ein neues Projekt in der Nähe von Toro mit dem Namen „Paydos“ begonnen hat. Ich habe erste Proben der Jahrgänge 2008 und 2009 probieren dürfen. Beide waren außergewöhnlich, besonders der 2009er, aufgrund der geradezu perfekten Lesebedingungen in Toro."
92/100 Punkte Penin (JG 06):
Der Alonso del Yerro 2006 wird im Guia Penin 2010 als "Bester Ribera in diesem Preissegment" gefeiert: „Kirschrot mit granatrotem Rand. Aroma komplex, würzig, mineralisch, erdig, reife Frucht. Am Gaumen geschmackvoll, fleischig, fruchtig, frisch, reife Tannine. (92/100 Punkte)“
Caro Maurer schrieb am 11. Januar 2009 im Generalanzeiger Bonn in der Rubrik Essen+Trinken unter dem Titel:
Weckruf für den Weinriesen
„Von der Stilistik nochmoderner, aber eine echte Entdeckung: das Weingut Alonso del Yerro. Das Kapital von Javier Alonso und María del Yerro stammt aus der Pharma-Industrie, sie haben es vor sechs Jahren in 26 Hektar bei Roa investiert, haben mit Stephane Derenoncourt einen der besten Bordelaiser Berater engagiert, ihre Böden von dem bekannten Mikrobiologen Claude Bourguignon analysieren lassen – und produzieren nur zwei Weine, aber was für welche. Schon der „einfache“ 2005 Alonso del Yerro ist eine überwältigende Wucht aus Frucht und Extrakt; Maria ist die kapriziösere Variante, die ihr Terroir mit mineralischen Noten in den Vordergrund spielt.“
Das Weinmagazin FINE schreibt aktuell:
„Der Alonso del Yerro ist einer der besten Festtagsweine der Welt in der Preisklasse bis 50 Euro. Trinkempfehlung bis 2015+.“
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